Multitasking im Alltag: Warum ständiges Funktionieren Frauen so viel Energie kostet
- 3. Mai
- 2 Min. Lesezeit
Multitasking gehört für viele Frauen ganz selbstverständlich zum Alltag. Während der Geschirrspüler ausgeräumt wird, läuft im Kopf schon die Einkaufsliste. Nebenbei wird eine Nachricht beantwortet, ein Termin organisiert und an die Jause für morgen gedacht.
Nach außen wirkt das oft wie Organisationstalent. Innerlich fühlt es sich aber häufig ganz anders an: unruhig, angespannt, müde oder gereizt.
Wenn alles gleichzeitig läuft
Für viele Frauen ist Multitasking keine bewusste Entscheidung, sondern Alltag. Beruf, Familie, Haushalt, Termine, Care-Arbeit und das ständige Mitdenken laufen oft parallel.
Genau dieses Mitdenken wird häufig als Mental Load beschrieben: nicht nur das Tun selbst, sondern auch das Planen, Erinnern, Vorausdenken und Verantwortlich-Fühlen.
Und das kostet Kraft.

Warum Multitasking so erschöpfen kann
Auch wenn wir glauben, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen, schaltet unser Gehirn meist sehr schnell zwischen Aufgaben hin und her. Dieses ständige Umschalten braucht Energie.
Konzentration geht verloren, kleine Fehler passieren schneller und innerlich bleibt oft ein Gefühl von Druck zurück. Viele Frauen merken das an Gereiztheit, Erschöpfung, schlechtem Schlaf oder dem Gefühl, nur noch zu funktionieren.
Das bedeutet nicht, dass du zu wenig belastbar bist. Es zeigt vielmehr, dass dein System dauerhaft sehr viel verarbeitet.
Multitasking aus Sicht der TCM
Auch aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin kann ständiges Multitasking belastend wirken. Wenn zu viel gleichzeitig passiert, kann das die Mitte schwächen. Die Mitte steht in der TCM unter anderem für Verdauung, Energie, Stabilität und innere Sammlung.
Wenn die Mitte belastet ist, kann sich das zum Beispiel durch Müdigkeit, Grübeln, Verdauungsbeschwerden, Heißhunger oder ein Gefühl von Schwere zeigen.
Gleichzeitig kann ständiger Druck den Geist unruhig machen. Man ist dauernd beschäftigt, fühlt sich aber trotzdem nicht wirklich klar oder bei sich.
Die Kraft der einen Sache
Im Alltag geht es deshalb oft gar nicht darum, noch effizienter zu werden. Viel hilfreicher ist manchmal eine einfache Frage:
Was ist jetzt gerade die eine Sache?
Nicht alles auf einmal. Nicht zehn Tabs im Kopf. Sondern nur der nächste bewusste Schritt.
Den Tee trinken.Die Nachricht schreiben.Dem Kind zuhören.Das Essen schneiden.Einmal ausatmen.
Diese kleinen Momente von Präsenz können helfen, aus dem inneren Dauerlauf auszusteigen und dem Nervensystem wieder etwas mehr Ruhe zu geben.

Wenn du tiefer in das Thema eintauchen möchtest, hör gerne in meine Podcast-Folge „Multitasking – Superkraft mit Nebenwirkungen“ bei Treffpunkt.Balance rein.
Dort spreche ich über Mental Load, Nervensystem, TCM und darüber, warum mehr Präsenz im Alltag oft hilfreicher ist als noch mehr Effizienz.
Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/at/podcast/treffpunkt-balance-der-podcast-f%C3%BCr-mehr-wohlbefinden/id1873347057
Viel Freude beim Reinhören!
Wenn du nach Begleitung suchst, wieder mehr in deine Kraft zu kommen - ich unterstütze dich gerne im Rahmen eines ganzheitlichen Gesundheitscoachings - online oder in der Praxis. Wir erheben deinen aktuellen Status quo und gehen Schritt für Schritt gemeinsam deinen Weg zurück in deine Wohlfühlzone - ganzheitlich und individuell.




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